Ein Hauch von Zufriedenheit

Perfektionist wie ich bin, werde ich wohl nie vollkommen zufrieden sein. Aber ein Hauch von Zufriedenheit machte sich letztens zufällig in mir breit als ich im Bad stand und das T-Shirt hoch zog und zum ersten Mal das Gefühl hatte, dass die kleine Speckschwarte nahezu weg war.

Mehr als ein halbes Jahr ist es nun her das ich mit dem Joggen begonnen habe, seit dem bin ich 45x morgens aufgestanden und habe mich zum Joggen gequält und auch heute habe ich noch keine große Lust darauf. Joggen ist nicht meine Sportart, aber ich merke wie es meinen Körper gut tut.

Begonnen habe ich mit 2.7 km, nach ca. einem Vierteljahr bin ich dann zu 5.2 km übergegangen und nun bin ich mittlerweile so weit das ich einmal in der Woche 10.3 km laufe und das andere Mal weiterhin die 5er Runde. Sobald ich 2x 10km die Woche schaffe werde ich versuchen es umzustellen und versuchen 5x 5km zu laufen, damit die Tagesroutinen ähnlicher sind und es nicht mehr eine „Nicht-Joggen“ und eine „Joggen“-Routine gibt.

Die ersten Male bin ich sogar noch vor 6 Uhr losgelaufen; über die Sommer-Semesterferien und fast 5 Wochen alleine zuhause sein, hat sich die Startzeit dann zwischen 6 und 7 Uhr eingependelt. Nach einem fast komplett „freien“ September (Reisen) bin ich im Oktober dann wieder eingestiegen. Nach ein paar weiteren 6 Uhr Läufen habe ich dann den Cut geschafft und es seitdem konstant geschafft zwischen 4:40 und 4:45 loszulaufen (außer bei 10km Runden, dort starte ich 15 Minuten früher).

Feste Ziele für das nächste Jahr habe ich nicht, ich will mich einfach weiterhin langsam und konstant verbessern 🙂

Da ich alle Daten per App (basierend auf GPS) tracke, kann auch ein paar schöne Graphen erstellen. Hier zwei Beispiele:

Mal schauen wie es weitergehen wird =)

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