Stuko 2018 – Bochum

Vor fast einem halben Jahr habe ich mich beim „Call for Paper“ mit meinem Vortrag bei der Stuko (Studierenden Konferenz) beworben und nun war es endlich soweit. Es ging los. Mittwochnachmittags noch schnell die Tasche gepackt und dann ab in den Zug. Nach etwas mehr als fünf Stunden im Zug war ich dann auch schon dort. Normalerweise ist ein Check-In nicht besonders erwähnenswert, außer es passiert etwas unerwartetes.

„Bei der E-Mail Konversation mit dem Stuko-Team fehlt uns leider die Bestätigung für die Kostenübernahme, daher müssen sie es erstmal selbst zahlen.“

Glücklicherweise hat mein Pessimismus wie immer dafür gesorgt, dass ich auch auf so einen Fall mit dem nötigen Bargeld vorbereitet war. Mir wurde jedoch versichert, dass ich das Geld zurückbekommen würde, wenn ich das klären kann.

Tags darauf ging es dann los. Nach einem guten Frühstück im Hotel entschied ich mich die Strecke zur Uni (45 Minuten) zu laufen und auf dem Weg die Stadt ein wenig anzuschauen. Auf dem Weg kam ich durch einige kleinere Waldabschnitte, bei denen ich mir oft eine Parkbank gewünscht hätte um die Atmosphäre genießen zu können. Dort angekommen bekam ich meine Teilnehmerunterlagen, Essensgutscheine und konnte direkt noch das Problem mit dem Hotel kurz ansprechen. Kurz darauf befand ich mich dann auch schon im Gespräch mit einigen anderen Studierenden und über die beiden Tage bildete sich fast eine kleine Clique aus uns, da wir uns immer wieder zusammengefunden haben. Nach einer etwas gestreckten Eröffnungsveranstaltung ging es dann auch schon in die Vortragssessions.

Mein eigener Vortrag war in der Vortragsserie zu mathematischen Problemen angesiedelt. Wie auch bei den anderen beiden, gab es auch bei meinem nicht wirklich Fragen, da die Thematik einfach zu speziell war. Jedoch bekam ich von einer Studierenden das Lob für einen hervorragenden Vortrag.

Nach der Vortragssession unterhielt sich noch ein Mathematiker eine Weile mit mir über mein Thema und wir führten ein sehr interessantes Gespräch. Das Abendprogramm bestand dann aus Essen und nochmal ein paar Vorträgen, Musik und einem minimalistischen TEDx. Da bis auf den Mathematiker alle aus der Gruppe im selben Hotel wie ich untergebracht waren, entschieden wir uns auch am Abend dafür die Dreiviertelstunde Fußmarsch in Kauf zu nehmen.

Am Folgetag gab es am Vormittag einige Workshops, gefolgt von einer Postersession und einem Essen in der Mensa. Nachmittags entschieden wir uns dann für eine Führung im botanischen Garten, welche uns durch einige interessante Bereiche des Parks führte. Danach kam eigentlich nur noch die Preisverleihung für das beste Poster und ein paar Abschlussworte und dann war die Stuko auch schon vorbei.

Alles in allem ein gelungenes Event. Getrübt werden die Erinnerungen nur von den Bahnproblemen am Rückweg.

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