Start Running

Bereits letztes Jahr habe ich damit begonnen wieder ein wenig Sport zu machen. Damals entschied ich mich dafür mit dem Skaten anzufangen, weil Joggen ‚doof‘ ist. Bleibst du beim Joggen stehen – dann stehst du. Hörst du beim Skaten auf zu fahren – so rollst du noch einige Zeit weiter.

Das hat dann eigentlich auch ganz gut geklappt. Jedoch erwischte mich dann der Herbst, der Winter und oft schlechtes Wetter im Frühling. Während ich im Herbst und Winter komplett damit aufhören musste, konnte ich im Frühling oft noch auf andere Tage ausweichen, an denen es nicht regnete oder noch von der Nacht nass war. Anfang Juli fasste ich jedoch einen Entschluss: Ich will, dass es diesen Herbst und Winter nicht noch einmal so wird.

Also begann ich nun doch mit dem Joggen.

Oder eher der Vorbereitung. Nach einigen Videos auf YouTube war mir klar, dass es vor allem auf die richtigen Schuhe ankommt und man sich bei diesen gut beraten lassen sollte. Gesagt – Getan. Ein paar Tage später stand ich beim Sporthändler meines Vertrauens und ließ einen 3D-Scan meines Fußes machen und danach auf dem Laufband eine Analyse meines Laufens.

Laufband ist nichts für mich

Die Erkenntnis kam mir bereits nach den ersten Metern die ich darauf absolvierte. Nach weiteren drei bis vier Minuten war genug Material vorhanden um eine Analyse zu machen – und ich komplett außer Atem. Die beiden Analysen ergaben, dass bei mir ungewöhnlicherweise alles vollkommen normal ist. Nach dem Anprobieren von zahlreichen paar Schuhen stand fest, dass es gleich die ersten sein sollten.

Die Tage darauf bin ich dann auch bereits das erste Mal gelaufen und hatte am Tag darauf direkt einen mächtigen Muskelkater. Seitdem sind etwa eineinhalb Monate vergangen und ich war seitdem 20 Mal am Morgen Joggen. Wirklich große Strecken lege ich auch heute noch nicht zurück, aber letzte Woche habe ich das erste Mal das Pensum um weitere 5-8 Minuten erhöht und bin mittlerweile zumindest bei durchschnittlich 22 Minuten. Wirklich zufrieden bin ich damit nicht, aber ich möchte mich an das Thema langsam rantasten und meinen Körper nicht überstrapazieren. Für die Zukunft habe ich mir mehr oder weniger drei Ziele gesetzt:

1) Jeden Tag laufen (Mo-Fr)
2) Früher laufen
3) 1 Stunde laufen können ohne Muskelkater davon zu bekommen

Das erste Ziel wird immer dann schwerer werden, wenn ich mal wieder meine Runde vergrößere und meine Ausdauer sich erst daran gewöhnen muss. Beim letzten Erweitern meiner Runde lief das erste Mal laufen ohne Probleme ab – 1 Tag Pause und dann zweimal in Folge. Und dann hatte ich einen Muskelkater und ich habe von Freitag bis Sonntag pausiert. Früher laufen sollte sich bei entsprechenden Vorlesungen unter dem Semester von alleine einpendeln. Mein Ziel ist es, dass ich in Zukunft nie nach halb 6 loslaufe. Aktuell komme ich meist erst eine Stunde später aus den Startlöchern.

Zu guter letzt möchte ich (vielleicht in einem Jahr) dazu in der Lage sein, eine Stunde Joggen gehen zu können ohne davon einen Muskelkater zu bekommen. Warum mir das so wichtig ist, kann ich gar nicht so genau sagen. Ich bin ein Mensch der gerne alles plant und auf alles vorbereit ist und da ist es für mich einfach plausibel, dass ich auch wieder eine gewisse Ausdauer habe und damit spontan auf Situationen flexibler reagieren kann.

Für die ferne Zukunft kann ich mir vorstellen, dass ich vielleicht einmal einen Halbmarathon laufen können mag und vielleicht noch weiter in der Zukunft sogar einen Marathon, aber das sind noch Wolken, von denen ich noch nicht träumen mag.

Step.
By.
Step.

Trifft beim Laufen sogar noch mehr zu wie bei allem anderen 😉

Langfristig (vielleicht erst ab nächstem Frühling) möchte ich auch parallel zum morgendlichen Joggen abends wieder Skaten gehen um ein wenig Abwechslung in den Tagesablauf zu bringen und dem Gehirn am Abend noch einmal ein wenig frische Luft zu verschaffen – vorerst werde ich mich aber aufs Joggen fixieren und das Skaten erst einmal bleiben lassen.

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