Ein Rückblick auf die letzten Monate | Changes

Veränderungen bieten nicht nur Chancen, sondern sind auch immer mit Risiken verbunden. Soviel wie in den letzten Monaten hat sich schon lange nicht mehr geändert.

Rückblickend muss man sagen, dass der Wandel nicht erst im ersten Master Semester begonnen hat, sondern eigentlich schon im letzten Bachelor Semestern. Bereits dort habe ich wieder damit begonnen jeden Abend Salat zu Essen und von Zeit zu Zeit mit (neuen) Inlineskates regelmäßig zu fahren. Richtig intensiv und wirklich regelmäßig habe ich jedoch erst im Master damit begonnen – zusammen mit einigen anderen Änderungen.

Für den Master hatte ich mir einige Ziele gesetzt:

  • Nie nach 12 schlafen gehen
  • Immer (mehr oder weniger) früh aufstehen
  • Regelmäßiges Skaten
  • Jedes Wochenende lernen (Gute Noten bekommen)
  • An Wochenenden das Handy ausgeschaltet lassen

 

Ich muss ehrlich sagen, dass ich überrascht war und bin, wie gut und einfach sich diese Ziele umsetzen ließen. Selbst das – für meine Verhältnisse – frühe Schlafen gehen war schnell erreicht. Immer früh aufstehen war dagegen nicht immer ganz so leicht, aber im Vergleich zum vorherigen Semestern doch erfolgreich. Das frühe Aufstehen war oft auch direkt mit Skaten verbunden. An Tagen an denen ich morgens Uni hatte, wollte ich bereits davor Skaten und an Tagen an denen ich lange Uni hatte, wollte ich abends Skaten – um den Körper eine Herausforderung zu geben. Geklappt hat das mehr oder weniger gut. Anfangs klappte es erstaunlich gut um 5 Uhr aufzustehen und zu Skaten, doch nach mehreren Wochen mit Regen am Morgen verlief sich der Plan ein wenig. Trotzdem habe ich es einigermaßen gut geschafft 4x die Woche zu Skaten – wenn auch meist abends und oft vom ursprünglichen Plan (Mo, Di, Do, Fr) abweichend.

Jedes Wochenende lernen oder etwas für die Projekte machen war ebenfalls überraschend einfach. Da mein Stundenplan bis auf Mittwoch unter der Woche recht voll war, musste ich meine 19 Stunden arbeiten großteils am Wochenende erledigen. Und was eignet sich besser als ein wenig Lernen um nicht Arbeiten zu müssen? Das kontinuierliche Lernen und Arbeiten an Projekten hatte zur Folge, dass ich all meine Projekte, Hausarbeiten und Präsentationen nicht erst auf den allerletzten Drücker machen musste. Während sich andere Kommilitonen in den letzten zwei Wochen des Semester über 3 Hausarbeiten, 2 Projekte und 3-4 Präsentationen den Kopf zerbrachen, konnte ich meist nur nett lächeln und noch ein paar Details ausbessern und die Arbeiten abgeben. Die gewünschten guten Noten gab es dann jedoch trotzdem nicht immer – teils durch Fremdverschulden, teils durch dumme Fehler. Mit einem Schnitt von 1.86 kann man sich aber auch nicht beklagen.

Stichwort „Handy aus“ an Wochenenden – einfache Idee und mega zufrieden. Ich schlafe (außer bei der aktuellen Hitze) an den Wochenenden viel viel besser wie früher und vermisse es kaum. Im Laufe des Semesters musste ich jedoch an einigen Wochenenden das Handy zumindest für kurze Zeit wieder einschalten um meine Skate-Zeiten tracken lassen zu können, ansonsten war es aber sehr konstant ausgeschaltet. Anfangs hatte ich aus Gewohnheit trotzdem noch einige Male in der Hand. Entsperrt. Überlegend was man ohne Internet so alles machen kann. Mittlerweile kommt das jedoch fast nicht mehr vor und so muss ich fast immer Sonntag Nacht oder Montag Morgens das Gerät mit dem Pin entsperren, da bereits nach 24h ohne Entsperren, dass Handy die vollständige Eingabe des Pins erfordert und den Fingerabdruck nicht mehr akzeptiert.

Dem Ganzen steht eine einzige negative Erfahrung oder Entscheidung gegenüber: Das auf Eis legen einer Freundschaft. Wir sind in den Monaten davor einfach und währenddessen einfach zu oft aneinandergraten, sodass ich mich nach Beratung dazu entschlossen habe, sie erst einmal auf Eis zu legen. Das danach alles nicht wieder wie vorher sein würde war mir eigentlich klar und daher sind wir jetzt auch nach Semesterende nicht mehr am Schreiben, die Chancen stehen 50:50 das es noch mal etwas wird. Wie heißt es so schön „Alles hat seine guten und schlechten Seiten“ und manchmal muss man für sein eigenes Glück eben einen Cut machen, damit die eigenen Ziele nicht gefährdet werden. Alles in allem bin ich jedoch ziemlich happy wie alles verlaufen ist und habe mir ähnliche Ziele für das folgende Semester gesetzt. Jedoch werde ich im nächsten Semester noch ein paar weitere hinzufügen, so werde ich unter anderem auf einer Konferenz sprechen und als Studienbotschafter meines Studiengangs Schülern vom Informatik-Studium erzählen. Die Tage sollte dann auch noch ein weiterer Blog online gehen und vielleicht schaffe ich es ja auch wieder mal öfters einen zu schreiben

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