Valentins-Leipzig

Einst startete meine erste Reise über den Valentinstag und fast genau 3 Jahre später war es wieder so weit: Eine Reise über den Valentinstag.

Angekommen in Leipzig hatte ich das Vergnügen in Leipzig am Bahnhof ein paar Minuten zu warten und mein Eindruck von diesem Bahnhof ist immer noch der selbe wie beim ersten Mal: Der schönste und sauberste Bahnhof den ich bis jetzt gesehen habe!

Nach einigen Minuten den Moment genießen wurde ich dann herzlichst mit einer tiefen und innigen Umarmung empfangen – hach, wie ich so etwas vermisst habe! Es gibt manche Menschen, die wissen einfach, wann man reden und wann man schweigen sollte – Maria ist einer dieser Menschen und so verbrachten wir die Fahrt mit viel reden, die Tage darauf aber auch immer wieder mit harmonischem Schweigen. Am Valentinstag machten wir einen mehrstündigen Spaziergang durch Leipzig, der damit endete, dass ich sie ganz klassisch zum Essen einlud. Meine Reisen beinhalten eigentlich immer, dass ich den Gastgeber zum Essen einlade oder den Eltern/ihr ein kleines Präsent mitbringe. Abends schauten wir gemeinsam noch zwei der mitgebrachten Filme inklusive Snacks 😉

Tags darauf stand abends dann der langerwartete „Stirb-Langsam“-Marathon an, da wir beide Bruce Willis Fans sind. Die Filme unterscheiden sich im Vergleich zu den meisten Action Filmen dadurch, dass sie nicht erst ewig eine Story versuchen aufzubauen, sondern, dass es eigentlich gleich zur Sache geht. Beim ersten Teil gibt es noch 10-15 Minuten Einleitung, bei den anderen kommen eigentlich schon innerhalb der ersten 3 Minuten Explosionen und Co.

Was ich besonders schätze wenn ich andere besuche ist das gemeinsame Koche. Ich bin zwar zuhause absolut kein Fan von selbst kochen und bin bei den anderen meist eher auch ein Helferlein, dass anpackt wo es kann, aber trotzdem finde ich gemeinsames Kochen sehr verbindend und auf gewisse Weiße auch schön. Das Resultat des einen Kochens war dann zwar doch gewöhnungsbedürftig, aber ich mochte es trotzdem 🙂

Die Tage in Leipzig vergingen auch wieder viel zu flott und so war es schon fast beängstigend wie schnell wir wieder am Bahnhof standen und noch Reiseproviant für mich besorgten. Im Rewe liefen wir dabei meinen absoluten Lieblingschips über den Weg, welche ich schon versuchte seit Wochen zu kaufen, aber nie gefunden habe. Zurück am Gleis durfte ich feststellen, dass mein Zug aufgrund einer Fliegerbombe nicht in Leipzig Hauptbahnhof hält. Nach ewigem anstellen am Schalter wussten wir dann, dass ich mit einer S-Bahn zu einem anderen Bahnhof fahren sollte, welche wir natürlich um eine Minute verpassten. Nach einer halben Stunde warten kam dann zum Glück schon die nächste. Am Ersatz-Bahnhof durfte ich dann noch einmal eine Viertelstunde warten, um dann nochmal eine Viertelstunde vor dem eingefahrenen Zug zu stehen, weil dieser nicht in der Lage war die Türen zu öffnen. Nach einer halben Stunde warten im Zug sind wir dann auch schon losgefahren und mit ca. 2 stündiger Verspätung war ich dann auch wieder Zuhause.

Mal schauen ob sie mich im Sommer wirklich besucht bzw. ich sie zu ihrere Pool-Einweihungsparty 😀

 

Schreibe einen Kommentar