The little things – Telefonat

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern, gestern zum Beispiel bei einem kurzen Telefonat.

Ausgesprochen gut gelaunt saß ich Dienstag morgens mit Laptop im Wohnzimmer und laß ein paar Artikel im Web. Irgendwann klingelte das Telefon und wie so oft machte ich nicht wirklich Anstalten, mich zum Telefon zu bewegen, da es in der Regel sowieso nicht für mich ist. Nachdem nach dreimal Klingeln immer noch niemand ans Telefon gegangen war, machte ich mich selbst auf den Weg dorthin und nahm den Höhrer ab. Es dauerte ca. eine Minute lang bis wir beide endlich wussten was der andere wollte bzw. ich verstand, dass er sich verwählt hatte. Normalerweiße endet ein Gespräch dann damit, dass man sich nett verabschiedet und der anderen Person einen schönen Tag wünscht. In diesem Fall fragte er mich jedoch ganz freundlich ob ich zufällig Internet hätte und ihm die Nummer der Diakonie raussuchen könne. Da der Laptop sowieso schon an war, suchte ich ihm kurzerhand die Nummer raus. Daraufhin hörte ich mir noch einen Teil seiner Lebensgeschichte an und beim Verabschieden bedankte er sich mehr als überschwänglich und wünschte mir, dass auch ich, wenn ich einmal Hilfe brauchen würde, an einen netten Mensch gerate.

„Behandle andere so, wie du auch von ihnen behandelt werden willst.“

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