Herausforderungen II und ein bisschen die Ironie des Lebens

Kleines Update, da der erste Teil davon mittlerweile hinter mir liegt =)

Es hat alles wirklich überraschend gut geklappt. Das Event lief komplett nach Plan ab. Mit den 4 Mahlzeiten hat auch alles bestens geklappt, genau wie alle Externen die in irgendeiner Art und Weise eingebunden waren. Ich bin grundsätzlich immer jemand der pessimistisch auf alles Blick, stets bedenkt was alles schieflaufen könnte – daher war ich umso mehr froh darüber das alle großen Fragezeichen sich in grüne Haken gewandelt haben. Beispielsweise das Wetter oder eben die Essenslieferanten über den ganzen Tag. Auch von den Getränken und allen anderen Sachen hat es einfach gut geklappt. Das einzige wo mich ein bisschen überrascht hat, war das ich mehr platt als erwartet war. Und das obwohl ich gewiss davon ausgegangen bin, dass ich am Ende des Tages einfach in mein Bett fallen werde. 16 Stunden am Stück auf Arbeit bei einem Event alles im Auge zu behalten, zu koordinieren und vor allem auch viel selbst zu machen, erschöpfen dann doch einfach enorm. Schon vor dem Mittagessen sagte mir die nicht-löschbare Fitnessapp am Handy das ich mein Schritteziel erreicht hatte. Am Ende des Tages stand ein neuer Alltime-Rekord, welcher selbstverständlich nur bei so faulen Menschen wie mir ein Rekord ist.

Und wohl liegt die Ironie an all dem?

Wenn ich in meinem Leben eines nicht sein wollte, dann so zu sein und das zu machen wie mein Vater. Die Ironie daran ist, ich laufe gewissermaßen immer mehr in diese Schiene rein. Mein Vater hat sein eigenens Hallenfußball-Turnier welches er Jahr für Jahr organisiert und ich habe jetzt ein Event auf Arbeit organisiert. In der Schule war ich auch schon mal in der Situation ein Hallenturnier für jüngere Klassen zu organisieren, da ich im im Sport-Management-Team war und keiner der Anderen bereit war die Verantwortung dafür zu übernehmen.

Auch bei etwas Anderem neige ich dazu seinen Weg weiter zu gehen, obwohl ich mich bewusst immer davon distanziert habe und zwar beim Beruflichen. Ich habe mich nie, nie, nie, nie, nie, nie dafür interessiert was er auf Arbeit macht. Es war mir sowas von vollkommen egal was er macht. Mittlerweile mache ich auf Arbeit aber wirklich ähnliches und es macht mir auch echt Spaß.

Verrückt?

Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur eines: Ich lebe mein Leben. Genau meines. Wenn ich am Ende den selben Weg aus freier Entscheidungsfindung selbst einschlage, dann soll mir auch das Recht sein, schließlich ist es mein Leben.

2 Gedanken zu „Herausforderungen II und ein bisschen die Ironie des Lebens

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